Ulf Lange

„Unternehmerfrühstück“ in Stollberg

Als Vertreter der BSW-Fraktion Sachsen trafen Prof. Dr. Jörg Scheibe und ich mit Vertretern regionaler Unternehmen zur einem Meinungsaustausch zusammen. In den Räumen der Stollberger Firma WOBEK GmbH (ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber Anja Oberender und Bernd Drummer) diskutierten wir über die wirtschaftliche Lage des Freistaates und die prekäre Situation in vielen Firmen. Die Kritikpunkte sind hinlänglich bekannt: Bürokratie, Energiepreise, hohe Arbeitskosten, Fachkräftemangel usw. Auch die Lösungsvorschläge, die von den Unternehmerinnen und Unternehmern mit klaren Worten formuliert wurden, sind größtenteils keine Neuerfindungen, sondern logische Forderungen. Da fragt man sich natürlich, warum Regierungspolitiker nicht das machen, was am nahesten liegt: Einfach mal auf die Experten hören und deren Expertise nutzen. Gemäß unserem Motto „Zuhören um zu ändern!“ schrieben wir fleißig auf, was uns angetragen wurde. Es werden sich Gelegenheiten ergeben, selbst als Oppositionspartei, die Themen zur richtigen Zeit an die richtigen Stellen zu lancieren. Wir sind uns einig: Die Wirtschaft muss funktionieren, damit alle anderen Aufgaben erfüllt werden können. Wie sagte ein Teilnehmer treffend: Der Kuchen muss erst gebacken werden, bevor er verteilt wird. Vor allem der Mittelstand muss gestärkt und gefördert werden, auch das ist nicht neu. Man braucht also keine neuen Erkenntnisse, man braucht nur Verantwortungsträger, die die guten Ansätze endlich umsetzen. Vielleicht braucht man auch einfach nur neue Verantwortungsträger… In diesem Sinne GLÜCK AUF!

„Unternehmerfrühstück“ in Stollberg Weiterlesen »

Station 7 der „Gesundheitstour“ der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag

Diesmal hatten wir – bei herrlich warmem Sommerwetter – unsere Zelte in Zwickau aufgeschlagen. Der Platz inmitten der Fußgängerzone war bestens gewählt. Nicht nur, dass unser Infostand unübersehbar war, viele der Passanten steuerten direkt auf uns zu und löcherten uns mit ihren Fragen. Diese drehten sich – sofern sie motto-bezogen waren – immer um die Sorgen der Menschen in Sachsen: Der Hausarzt geht ersatzlos in Rente, Facharzttermine sind Mangelware, die Angst vor negativen Folgen der anstehenden Gesundheitsreformen ist deutlich spürbar. Vorbeikommende Mediziner berichten, dass sie sich mittlerweile mehr mit Formularen beschäftigen müssen als mit Patienten. Wir hören zu, wir stellen unsere Positionen vor. Als konstruktive Opposition wollen wir um bessere Lösungen kämpfen. Viele Leute schildern uns ihre berechtigten Erwartungen an die Gesundheitsversorgung. Der Notizzettel unserer Gesundheitstour ist bereits gut gefüllt. Wir nehmen die Sorgen der Sachsen aber nicht nur „mit“, sondern vor allem ernst! Die Tour geht jetzt in die Sommerpause. Am 02. September legen wir wieder los und zwar gleich mit einer Doppeletappe. Dann sind Hohenstein-Ernstthal und Plauen die Tagesziele. GLÜCK AUF und bleiben Sie gesund!

Station 7 der „Gesundheitstour“ der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag Weiterlesen »

Politik meets „richtiges Leben“

Als Politiker hilft es unheimlich, sich regelmäßig zu „erden“. Deshalb tauche ich immer wieder gerne in den Alltag verschiedener Berufsgruppen ein. Diesmal: Praktikant im Rettungsdienst. Mein Arbeitstag in der Rettungswache Schwarzenberg, die vom DRK Aue-Schwarzenberg betrieben wird: Einkleidung, Vorstellung, Unterweisung – und los. Ich durfte drei Einsätze begleiten, jeder davon tief beeindruckend. Über Einzelheiten oder Abläufe darf und werde ich nicht berichten, das gebietet der Schutz der Privatsphäre. Professionell und routiniert – die Notfallsanitäter strahlen eine außergewöhnliche Souveränität aus. Sie helfen, sie beraten, sie klären. Ein Job, der viel mehr ist als ein Job. Natürlich geht’s auch bei dieser Arbeit ums Geldverdienen, sagt Sascha, mein heutiger Mentor. Der 49jährige arbeitet seit 30 Jahren im Rettungsdienst und leitet die Schwarzenberger Wache. Von „Helden des Alltags“ oder ähnlichen Zuschreibungen hält er wenig. Wie viele andere will er einfach nur seinen Beruf bestmöglich ausführen. Natürlich ist er stolz darauf, im Laufe der Jahre vielen Menschen das Leben gerettet zu haben. Zwischen den Einsätzen gibt es Gelegenheit zu Gesprächen mit den Kollegen. Auch über politische Themen. Die geäußerten Meinungen spiegeln die Stimmung im Erzgebirge wider. Und dann fragt man sich, warum Regierungspolitiker so selten „dem Volk aufs Maul schauen“, wie es Luther einst formulierte. Egal, ich tue das – und stelle jedes Mal begeistert fest, welch tolle Typen man dabei kennengelernt. Notfallsanitäter und Rettungssanitäter, den Unterschied hab ich heute gelernt, haben natürlich auch berufsbezogene Wünsche an die Politik. Die stehen jetzt in meinem Notizblock. Ein weiterer großartiger Tag in meinem „Politikerleben“. Auch wenn ich nur knapp 8 und nicht 12 Stunden (so lange dauert eine normale Schicht) mitge“arbeitet“ habe, es war anstrengend und emotional herausfordernd. Das Erlebte wird mich nicht loslassen und den Respekt vor der Arbeit der Lebensretter, den ich schon immer hatte, um ein Vielfaches steigern. Mein besonderer Dank geht an Christiane und Sascha – auch für die sichere Rückkehr von rasanten Rettungseinsatzfahrten. GLÜCK AUF! Ulf Lange

Politik meets „richtiges Leben“ Weiterlesen »

Kinderhilfe

Stollberger Kinderhilfe e.V.

Als Abgeordneter der Sächsischen Landtages wird man sehr gut entlohnt. Unsere Einkünfte speisen sich aus Steuermitteln. Ich halte es für gut und richtig, monatlich einen Teil des steuerfinanzierten Einkommens an Vereine oder Einrichtungen weiterzuleiten, die Gutes tun, Menschen unterstützen oder den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Deshalb habe ich heute bei der Stollberger Kinderhilfe e.V. vorbeigeschaut, um mir von Andreas Bernhardt, Schatzmeister des Vereins, Informationen zur Tätigkeit des Vereins geben zu lassen und einen kleinen Obolus zur Bestreitung der Unkosten zu spenden. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

Stollberger Kinderhilfe e.V. Weiterlesen »

Beim NABU Deutschland in Kirchberg

Die Ortsgruppe Kirchberg des NABU Deutschland vereint Naturschutz mit Bergbautradition und Heimatgeschichte. Allein diese Kombination ist einen Besuch wert. Auf Einladung der sächsischen Landesvorsitzenden des NABU, Frau Dr. Maria Vlaic, trafen wir uns im Kirchberger Informations-Naturschutz- und Schulungszentrum (KINS), dem Domizil der Ortsgruppe, mit Mitgliedern des Vereins um Vorsitzenden Jörg Weller und dessen Stellvertreter Wolfgang Prehl. Wir erhielten interessante Einblicke in die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der Naturschützer, zudem warb Frau Dr. Vlaic leidenschaftlich darum, in den anstehenden Verhandlungen zum sächsischen Doppelhaushalt Kürzungen im Umweltschutz zu verhindern. Wir sprachen über drohende Wasserknappheit, die Wiederherstellungsverordnung, zunehmenden Flächenverbrauch und viele weitere landwirtschaftliche Themen. Auch Biber, Fledermaus und vor allem der Wolf kamen zur Sprache. Im über dreistündigen Gespräch ging es außerdem um viele gesamtgesellschaftliche Probleme, die Diskussion erreichte teilweise äußerst philosophisches Niveau. Es war sehr bereichernd, die derzeitige Situation in Kommunen, Land und Bund bzw. Natur-, Umwelt- und Klimaschutz aus der jeweils anderen Perspektive zu betrachten. Danke dafür. Man stellt immer wieder fest: Wenn man miteinander redet, sich auch mal auf Argumente „der Anderen“ einläßt statt nur auf den eigenen zu beharren, entstehen oftmals gute Kompromisse. Das ist eine Möglichkeit, Spaltungen zu überwinden. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

Beim NABU Deutschland in Kirchberg Weiterlesen »

Erdbeer Funck in Niederwürschnitz

Kurz vor Beginn der Erdbeer-Erntezeit traf ich mich mit den Inhabern der Firma Erdbeer Funck auf einem Erdbeerfeld in Niederwürschnitz, direkt am Freizeitgelände „Alte Ziegelei“. Harald Funck, in Bayern geboren, und seine Frau Claudia, eine echte Sächsin, betreiben unter dem Motto „Frische Erdbeeren. In deiner Nähe“ seit über 35 Jahren den Feldanbau von Deutschlands beliebtester Strauchfrucht – zum Selberpflücken. Über 30 Erdbeerfelder bewirtschaftet der Landwirtschaftsbetrieb, außerdem noch eine Vielzahl an Blumen-zum-Selberpflücken-Arealen. Der Zuspruch ist ungebrochen, am Strauch gereifte Beeren schmecken eben doch anders als die weitgereiste Importware. Dennoch, landwirtschaftsspezifische Probleme gibt’s auch hier. Bürokratie, Arbeitskräftemangel, aber auch Folgen der Klimaveränderung wurden sehr deutlich angesprochen. Trotzdem hatten wir auch viel Spaß. Die Funck‘s können jede Menge Anekdoten erzählen, z.B. über die Ausreden „erwischter“ Schwarzpflücker oder die „Bezahlung“ in der „Kasse des Vertrauens“ mit den Rest-Münzen des letzten Fernost-Urlaubs. Also Leute gibt’s… Leider gab es noch nix zum Naschen, da die köstlichen Beeren noch nicht ganz reif sind. Aber ein Gläschen Erdbeer-Konfitüre erhielt ich zur Verkostung – mit der Versicherung, dass dies keine Bestechung sei . Ein herzliches Dankeschön an Claudia und Harald Funck, dass sie sich die Zeit genommen haben und mir Einblicke in ihre spannende Profession gaben. Wir sehen uns demnächst – dann hol ich mir ein Schälchen leckerer Erdbeeren… Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

Erdbeer Funck in Niederwürschnitz Weiterlesen »

BSW-Gesundheitstour macht Halt in Annaberg-Buchholz

Tag 3 der „Gesundheitstour Südwestsachsen“ der sächsischen BSW-Landtagsfraktion: Dr. Ingolf Huhn und ich beantworteten auf dem Annaberger Marktplatz viele Fragen der Besucher unseres Infostandes – nicht nur zur Gesundheitsversorgung in der Region. Prominentester Gast am BSW-Pavillon war der Oberbürgermeister von Annaberg-Buchholz, Rolf Schmidt. Er berichtete von einem Problem im Bereich der Bildungseinrichtungen der Stadt und bat uns diesbezüglich um Unterstützung seines Anliegens. Werden wir gerne versuchen. Neben vielen Besuchern des Markttages kamen auch Mitglieder der BSW-Stadtratsfraktion auf ein Gespräch vorbei. Insgesamt ein sehr aufmerksamkeitsstarker Auftritt unserer Fraktion. Es ist uns wichtig, nicht nur vor Wahlen präsent zu sein, sondern stets ein offenes Ohr für die Menschen zu haben – und zwar vor Ort. Ein herzliches Dankeschön unseren Mitarbeitern, ohne deren fleißigen Unterstützung solche Veranstaltungen undenkbar wären. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

BSW-Gesundheitstour macht Halt in Annaberg-Buchholz Weiterlesen »

BSW-Gesundheitstour macht Halt in Stollberg

Impressionen von der 2. Station der „Gesundheitstour Südwestsachsen“ der BSW-Fraktion Sachsen in Stollberg. Mit meinen Landtagskollegen Dr. Ingolf Huhn, Bernd Rudolph und Nico Rudolph besuchte ich die Große Kreisstadt Stollberg, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Auch, aber nicht nur Gesundheitsthemen standen im Mittelpunkt des Bürgerdialoges. Frieden ist immer ein zurecht zentrales Thema, aber auch die Besonderheit der letzten Landtagssitzung kam immer wieder zur Sprache, als es gelang, das undemokratische politische Gebaren der Altparteien im Parlament deutlich aufzuzeigen. Schönes Wetter, ein fleißiges, gut gelauntes „Gesundheitstour“-Team und wißbegierige Leute auf dem Stollberger Markt. Natürlich ließ es sich auch der Oberbürgermeister der Stadt, Marcel Schmidt, nicht nehmen, auf einen kurzen Plausch an unserem Stand vorbeizukommen. Ein toller Tag. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

BSW-Gesundheitstour macht Halt in Stollberg Weiterlesen »

Sächsische Rohstofftage im Schacht 371 Hartenstein

„Sächsische Rohstofftage 2026 – spezial“ im Wismut-Gelände „Schacht 371“ in Hartenstein. Die Fachtagung stand unter dem Motto „Uran – Rückschau und Zukunft“. Gemeinsam mit meiner Fraktionskollegin Uta Knebel besuchte ich das imposante Firmengelände. Gemeinsam verfolgten wir neben Vorträgen von Zeitzeugen des Uranabbaus der SDAG Wismut zu DDR-Zeiten hochinteressante Redebeiträge zu aktuellen und zukünftigen Abbauformen des radioaktiven Rohstoffs. Ein besonders spannendes Thema wurde sehr anschaulich behandelt: Die Small Modular Reactor-(SMR)-Technologie, also die Klein-Kernkraftwerke, deren Integration in die deutsche Energiestrategie derzeit sehr kontrovers diskutiert wird. Informativ! Für mich auch ein tiefer und fesselnder Einblick in einen teilweise unbekannten Teil der Geschichte meiner erzgebirgischen Heimat. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

Sächsische Rohstofftage im Schacht 371 Hartenstein Weiterlesen »

DIE GRÜNEN BETRÜGEN IHRE EIGENEN WÄHLER

Tumultartige Szenen im Sächsischen Landtag, wüste Beschimpfungen, gespielte Empörung. Was ist passiert? Eigentlich etwas ganz normales: Eine Fraktion stellt einen sachlichen Antrag. Und der wird mit einer Stimmenmehrheit bestätigt. Übliche Parlamentsarbeit. Ungewöhnlich ist daran höchstens, dass es ein Antrag der Soja-Wurst-Verfechter ist, die urplötzlich ihre Liebe zu Schweinefleisch entdeckt zu haben scheint. Aber nein, die Abstimmung gerät zum politischen Eklat. In meiner Rede zum Antrag hatte ich genau diese parlamentarischen Ränkespiele kritisiert: Inhaltlich sind sich zwar alle (!) Fraktionen einig, aber es wird wieder einmal taktiert und interpretiert. Am Ende geht es nicht um die Sache, sondern um Parteitaktik. Auf der Strecke bleiben die, um die es eigentlich geht: Die kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Firmen bzw. Schlachtbetriebe. Doch diesmal kommt es anders: Es tritt ein, womit (fast) keiner gerechnet hat. Dem Antrag der Grünen wird mit den Stimmen von BSW, AfD und Freiem Wähler zugestimmt. Warum jetzt der Skandal??? Na, weil „die Falschen“ zugestimmt haben. Die von jenseits der Brandmauer. Schnell, zurückspulen! Zu spät! Lange Gesichter bei allen, die sich selbst so gerne als „demokratische Fraktionen“ bezeichnen. Demokratisch? Das wäre es gewesen, wenn das Abstimmungsergebnis akzeptiert worden wäre. Stattdessen beschuldigt man die Zustimmer der Unlauterkeit. Wilde Bezichtigungen werden abgelöst von hilflosen, sogar peinlichen Rechtfertigungsversuchen. Die Linke, von deren 6 Abgeordneten ursprünglich 4 ebenfalls zugestimmt hatten, nutzen die fragwürdige Neu-Abstimmung zu einem verzweifelten Versuch zur Rettung der Brandmauer, indem sie sich schnell noch zur Ablehnung umentscheiden. Wendehälse! Die selbsternannten Demokratiebewahrer als deren Zerstörer. Willkommen in Absurdistan. Egal, es half alles nichts: 55:52 pro Antrag. Plötzlich hektisches Treiben bei den Grünen, jetzt wird versucht, gegenüber der Presse (oder gegenüber der eigenen Mitglied- bzw. Wählerschaft?) das Abstimmungsverhalten zu erklären, das zerschlagene Porzellan mühsam zu kitten: Wir wollten doch nicht… Was wollten sie nicht? Dass ihr eigener Antrag durchkommt. Dass den Schlachtereien und Landwirten geholfen wird. Mehr Scheinheiligkeit geht nicht! Auch dieser lächerliche Versuch misslingt. Man könnte noch so viel dazu schreiben. Die Zeitungen und das Netz werden es tun. Man wird das Thema genüßlich ausschlachten und die Grünen heftigst attackieren. Zurecht. Wir als BSW haben getan, was wir unseren Wählern versprochen haben. Wir schauen bei Anträgen im Landtag nach dem Inhalt, nicht nach den Einreichern. Und schon gar nicht nach eventuellen „falschen Mehrheiten“. So verstehen WIR Politik. Kein Schmierentheater, keine Brandmauer. Weil es Wichtigeres gibt. Weil es nicht um Taktik im Plenum, sondern um gute Entscheidungen für die Menschen und für Sachsen geht. GLÜCK AUF! Ulf Lange

DIE GRÜNEN BETRÜGEN IHRE EIGENEN WÄHLER Weiterlesen »

Nach oben scrollen