Als Vertreter der BSW-Fraktion Sachsen trafen Prof. Dr. Jörg Scheibe und ich mit Vertretern regionaler Unternehmen zur einem Meinungsaustausch zusammen.
In den Räumen der Stollberger Firma WOBEK GmbH (ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber Anja Oberender und Bernd Drummer) diskutierten wir über die wirtschaftliche Lage des Freistaates und die prekäre Situation in vielen Firmen. Die Kritikpunkte sind hinlänglich bekannt: Bürokratie, Energiepreise, hohe Arbeitskosten, Fachkräftemangel usw.
Auch die Lösungsvorschläge, die von den Unternehmerinnen und Unternehmern mit klaren Worten formuliert wurden, sind größtenteils keine Neuerfindungen, sondern logische Forderungen. Da fragt man sich natürlich, warum Regierungspolitiker nicht das machen, was am nahesten liegt: Einfach mal auf die Experten hören und deren Expertise nutzen.
Gemäß unserem Motto „Zuhören um zu ändern!“ schrieben wir fleißig auf, was uns angetragen wurde. Es werden sich Gelegenheiten ergeben, selbst als Oppositionspartei, die Themen zur richtigen Zeit an die richtigen Stellen zu lancieren.
Wir sind uns einig: Die Wirtschaft muss funktionieren, damit alle anderen Aufgaben erfüllt werden können. Wie sagte ein Teilnehmer treffend: Der Kuchen muss erst gebacken werden, bevor er verteilt wird. Vor allem der Mittelstand muss gestärkt und gefördert werden, auch das ist nicht neu.
Man braucht also keine neuen Erkenntnisse, man braucht nur Verantwortungsträger, die die guten Ansätze endlich umsetzen. Vielleicht braucht man auch einfach nur neue Verantwortungsträger…
In diesem Sinne
GLÜCK AUF!
