Landwirtschaft

Beim NABU Deutschland in Kirchberg

Die Ortsgruppe Kirchberg des NABU Deutschland vereint Naturschutz mit Bergbautradition und Heimatgeschichte. Allein diese Kombination ist einen Besuch wert. Auf Einladung der sächsischen Landesvorsitzenden des NABU, Frau Dr. Maria Vlaic, trafen wir uns im Kirchberger Informations-Naturschutz- und Schulungszentrum (KINS), dem Domizil der Ortsgruppe, mit Mitgliedern des Vereins um Vorsitzenden Jörg Weller und dessen Stellvertreter Wolfgang Prehl. Wir erhielten interessante Einblicke in die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der Naturschützer, zudem warb Frau Dr. Vlaic leidenschaftlich darum, in den anstehenden Verhandlungen zum sächsischen Doppelhaushalt Kürzungen im Umweltschutz zu verhindern. Wir sprachen über drohende Wasserknappheit, die Wiederherstellungsverordnung, zunehmenden Flächenverbrauch und viele weitere landwirtschaftliche Themen. Auch Biber, Fledermaus und vor allem der Wolf kamen zur Sprache. Im über dreistündigen Gespräch ging es außerdem um viele gesamtgesellschaftliche Probleme, die Diskussion erreichte teilweise äußerst philosophisches Niveau. Es war sehr bereichernd, die derzeitige Situation in Kommunen, Land und Bund bzw. Natur-, Umwelt- und Klimaschutz aus der jeweils anderen Perspektive zu betrachten. Danke dafür. Man stellt immer wieder fest: Wenn man miteinander redet, sich auch mal auf Argumente „der Anderen“ einläßt statt nur auf den eigenen zu beharren, entstehen oftmals gute Kompromisse. Das ist eine Möglichkeit, Spaltungen zu überwinden. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Erdbeer Funck in Niederwürschnitz

Kurz vor Beginn der Erdbeer-Erntezeit traf ich mich mit den Inhabern der Firma Erdbeer Funck auf einem Erdbeerfeld in Niederwürschnitz, direkt am Freizeitgelände „Alte Ziegelei“. Harald Funck, in Bayern geboren, und seine Frau Claudia, eine echte Sächsin, betreiben unter dem Motto „Frische Erdbeeren. In deiner Nähe“ seit über 35 Jahren den Feldanbau von Deutschlands beliebtester Strauchfrucht – zum Selberpflücken. Über 30 Erdbeerfelder bewirtschaftet der Landwirtschaftsbetrieb, außerdem noch eine Vielzahl an Blumen-zum-Selberpflücken-Arealen. Der Zuspruch ist ungebrochen, am Strauch gereifte Beeren schmecken eben doch anders als die weitgereiste Importware. Dennoch, landwirtschaftsspezifische Probleme gibt’s auch hier. Bürokratie, Arbeitskräftemangel, aber auch Folgen der Klimaveränderung wurden sehr deutlich angesprochen. Trotzdem hatten wir auch viel Spaß. Die Funck‘s können jede Menge Anekdoten erzählen, z.B. über die Ausreden „erwischter“ Schwarzpflücker oder die „Bezahlung“ in der „Kasse des Vertrauens“ mit den Rest-Münzen des letzten Fernost-Urlaubs. Also Leute gibt’s… Leider gab es noch nix zum Naschen, da die köstlichen Beeren noch nicht ganz reif sind. Aber ein Gläschen Erdbeer-Konfitüre erhielt ich zur Verkostung – mit der Versicherung, dass dies keine Bestechung sei . Ein herzliches Dankeschön an Claudia und Harald Funck, dass sie sich die Zeit genommen haben und mir Einblicke in ihre spannende Profession gaben. Wir sehen uns demnächst – dann hol ich mir ein Schälchen leckerer Erdbeeren… Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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DIE GRÜNEN BETRÜGEN IHRE EIGENEN WÄHLER

Tumultartige Szenen im Sächsischen Landtag, wüste Beschimpfungen, gespielte Empörung. Was ist passiert? Eigentlich etwas ganz normales: Eine Fraktion stellt einen sachlichen Antrag. Und der wird mit einer Stimmenmehrheit bestätigt. Übliche Parlamentsarbeit. Ungewöhnlich ist daran höchstens, dass es ein Antrag der Soja-Wurst-Verfechter ist, die urplötzlich ihre Liebe zu Schweinefleisch entdeckt zu haben scheint. Aber nein, die Abstimmung gerät zum politischen Eklat. In meiner Rede zum Antrag hatte ich genau diese parlamentarischen Ränkespiele kritisiert: Inhaltlich sind sich zwar alle (!) Fraktionen einig, aber es wird wieder einmal taktiert und interpretiert. Am Ende geht es nicht um die Sache, sondern um Parteitaktik. Auf der Strecke bleiben die, um die es eigentlich geht: Die kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Firmen bzw. Schlachtbetriebe. Doch diesmal kommt es anders: Es tritt ein, womit (fast) keiner gerechnet hat. Dem Antrag der Grünen wird mit den Stimmen von BSW, AfD und Freiem Wähler zugestimmt. Warum jetzt der Skandal??? Na, weil „die Falschen“ zugestimmt haben. Die von jenseits der Brandmauer. Schnell, zurückspulen! Zu spät! Lange Gesichter bei allen, die sich selbst so gerne als „demokratische Fraktionen“ bezeichnen. Demokratisch? Das wäre es gewesen, wenn das Abstimmungsergebnis akzeptiert worden wäre. Stattdessen beschuldigt man die Zustimmer der Unlauterkeit. Wilde Bezichtigungen werden abgelöst von hilflosen, sogar peinlichen Rechtfertigungsversuchen. Die Linke, von deren 6 Abgeordneten ursprünglich 4 ebenfalls zugestimmt hatten, nutzen die fragwürdige Neu-Abstimmung zu einem verzweifelten Versuch zur Rettung der Brandmauer, indem sie sich schnell noch zur Ablehnung umentscheiden. Wendehälse! Die selbsternannten Demokratiebewahrer als deren Zerstörer. Willkommen in Absurdistan. Egal, es half alles nichts: 55:52 pro Antrag. Plötzlich hektisches Treiben bei den Grünen, jetzt wird versucht, gegenüber der Presse (oder gegenüber der eigenen Mitglied- bzw. Wählerschaft?) das Abstimmungsverhalten zu erklären, das zerschlagene Porzellan mühsam zu kitten: Wir wollten doch nicht… Was wollten sie nicht? Dass ihr eigener Antrag durchkommt. Dass den Schlachtereien und Landwirten geholfen wird. Mehr Scheinheiligkeit geht nicht! Auch dieser lächerliche Versuch misslingt. Man könnte noch so viel dazu schreiben. Die Zeitungen und das Netz werden es tun. Man wird das Thema genüßlich ausschlachten und die Grünen heftigst attackieren. Zurecht. Wir als BSW haben getan, was wir unseren Wählern versprochen haben. Wir schauen bei Anträgen im Landtag nach dem Inhalt, nicht nach den Einreichern. Und schon gar nicht nach eventuellen „falschen Mehrheiten“. So verstehen WIR Politik. Kein Schmierentheater, keine Brandmauer. Weil es Wichtigeres gibt. Weil es nicht um Taktik im Plenum, sondern um gute Entscheidungen für die Menschen und für Sachsen geht. GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Gehen unsere Bauern pleite, zahlen wir alle die Rechnung

In Ostsachsen protestieren Landwirte: hohe Kosten, niedrige Preise, zu viele Auflagen – viele Höfe stehen vor dem Aus. Ulf Lange, landwirtschaftspolitischer Sprecher der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag: „Unsere Bauern werden politisch erdrückt. Bald kommt unser Essen teuer aus dem Ausland.“ Das BSW fordert: weniger Bürokratie, bezahlbare Energie, faire Preise. GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Bauern unter Druck

Zwischen Feldarbeit und Preisschock: Bauern unter Druck

„Ein Bericht der Freien Presse vom 21.03.2026 aus dem Erzgebirge zeigt sehr deutlich, was Kriege in der Welt ganz konkret bei uns auslösen. Während unsere Bauern gerade die Felder bestellen, schießen die Dieselpreise nach oben – und gleichzeitig bricht der Milchpreis ein: Von 50 auf 34ct pro Liter. Für manche Betriebe geht es da schnell um die Existenz. Viele reden bei Krieg über Strategie, Bündnisse oder Geopolitik. Auf den Höfen bedeutet er vor allem eines: höhere Kosten, mehr Unsicherheit und schlaflose Nächte. Wenn Energiepreise explodieren, trifft das zuerst die Landwirtschaft – und am Ende auch die Verbraucherinnen und Verbraucher. Deshalb sage ich klar: Frieden ist nicht nur ein großes Wort aus der Außenpolitik. Frieden ist auch wirtschaftliche Vernunft. Frieden bedeutet stabile Preise, Planungssicherheit für Betriebe und eine sichere Versorgung mit Lebensmitteln. Krieg macht alles teurer – für Bauern und letztlich für alle. Die Landwirtschaft im Erzgebirge und in ganz Sachsen darf mit dieser Entwicklung nicht allein gelassen werden. Ich werde das Thema weiter im Sächsischen Landtag ansprechen und mich dafür einsetzen, dass die Lage der landwirtschaftlichen Betriebe stärker berücksichtigt wird.“ so Ulf Lange, landwirtschaftspolitischer Sprecher der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag. Der Bericht der Freien Presse vom 21.03.2026: Iran-Krieg trifft Bauern im Erzgebirge: Neben hohen Spritpreisen auch noch Milchpreis-Absturz Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Austausch zum Bauernfrühstück mit Sächsischen Landtwirten

Austausch zum Bauernfrühstück in Stollberg

Am 10. März 2026 fand im Stollberger Kulturbahnhof das „1. Erzgebirgische Bauernfrühstück“ statt. Der Name klingt zunächst etwas verwirrend, der Hintergrund ist aber einfach: Mein Team und ich hatten Landwirtinnen und Landwirte der Region sowie Interessenvertreter der Branche zu einem fachlichen Austausch eingeladen – inklusive Frühstück. Ein sehr sinnvolles Format, bei dem die Betroffenen sprechen und die Politik zuhört, nicht – wie zu oft – umgekehrt! Thematisiert wurden in Eingangsrede, Impulsvortrag und offener Diskussion die aktuellen Probleme in der Landwirtschaft: Existenzbedrohende Erzeugerpreise, überbordende bürokratische Anforderungen, Tierwohlbestimmungen, das Düngerecht, Mindestlohn, u.v.m. Es entwickelte sich eine äußerst lebhafte Debatte. Die teilnehmenden Firmeninhaber, Besitzer oder Geschäftsführer kleiner oder mittlerer Höfe bzw. Agrarunternehmen sowie mit Werner Bergelt der Geschäftsführer des Regionalbauernverbandes fanden klare Worte zur ihrer Situation, zu von der Politik verursachten Fehlentwicklungen oder Ihren Erwartungshaltungen an EU, Bund und Landesregierung. Und wieder wurde das Missverhältnis zwischen den Menschen, die für Lebensmittel und Ernährungssicherheit sorgen, und deren Ansehen in unserer Gesellschaft deutlich. Als landwirtschaftspolitischer Sprecher der BSW-Fraktion im sächsischen Landtag ist es mir ein besonderes Anliegen, die Wertschätzung für diesen eminent wichtigen Berufszweig ins richtige Lot zu bringen. Mit diesem Versprechen und der Zusage, dieses nützliche Gesprächsformat regelmäßig fortzuführen, endete eine interessante und beiderseits zufriedenstellende Veranstaltung nach zweieinhalb Stunden. Ich selbst habe wieder viel gelernt und neue Sichtweisen kennengelernt. Danke an die engagierten Teilnehmer – und bis zum nächsten Mal, wenn das Motto wieder heißt: „Zuhören – verstehen – anpacken!“ Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Aus dem Alltag eines Fachpolitikers für Landwirtschaft und Regionalentwicklung

Als landwirtschaftspolitischer Sprecher der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag bin ich Obmann im Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft. Hier befasse ich mich unter anderem mit Themen wie Mercosur-Abkommen, Schutz beziehungsweise Bejagung von Wolf, Luchs und Biber, Agrarstrukturgesetz, Düngemittelverordnung, Ergebnissen und Folgen der Bauernproteste, dem Waldumbau und mehr. Ich treffe mich regelmäßig mit Interessenvertretern der verschiedenen Akteure: Landes- und Regionalbauernverband (SLB/RBV), dem Naturschutzbund NABU, dem Verein „Land schafft Verbindung“, dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und vielen anderen. Noch intensiver ist mein Austausch mit verschiedenen land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, Weingütern, Wasser-/Abwasserzweckverbänden und ähnlichem. Dies ist besonders wichtig, da ich mir dort das Rüstzeug für meine Arbeit hole. Da unsere Fraktion alle Themenfelder und Ausschüsse besetzen muss, wir aber nicht auf jedem Gebiet einen entsprechend bewanderten Abgeordneten aufbieten können, sind in manchen Bereichen – wie in meinem – auch fachfremde Politiker tätig. Das ist nicht schlimm, so geht man wenigstens vorbehaltlos an die Probleme heran, benötigt lediglich zwei Voraussetzungen dazu: Einen ausgewiesenen Experten an meiner Seite sowie den Willen, sich mit der Spezifik des Tätigkeitsbereiches eingehend auseinanderzusetzen. Ersteren habe ich mit meinem Parlamentarischen Berater Carsten Berg gefunden, letzteres habe ich mir auf die Fahne geschrieben. Natürlich befasse ich mich zusätzlich mit regionalen Themen meines Wahlkreises. Das eindrucksvollste Erlebnis war dabei meine „Tour de Commune“ genannte Besuchsreise durch die Rathäuser des Erzgebirgskreises, in deren Verlauf ich innerhalb von fünf Monaten zu Gast bei 53 Bürgermeister meiner Heimatregion sein durfte. Ein herzliches GLÜCK AUF! Ulf Lange, MdL, ErzgebirgeMitglied und Obmann im Ausschuss für Umwelt und LandwirtschaftSprecher für LandwirtschaftspolitikSprecher für Regionalentwicklung

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Zwei Jahre Bauernproteste – BSW fordert verbindliche Regeln für faire Preise und Schutz vor Bodenspekulation

Zwei Jahre nach den Bauernprotesten hat sich die Lage vieler landwirtschaftlicher Betriebe weiter verschärft. Nicht kostendeckende Erzeugerpreise, steigende Kosten und explodierende Bodenpreise gefährden die wirtschaftliche Existenz zahlreicher Höfe in Sachsen. Mit einem Antrag fordert die BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag die Staatsregierung auf, endlich strukturelle Maßnahmen zu ergreifen. Zentrale Punkte sind verbindliche, schriftliche Verträge zwischen Erzeugern und Abnehmern mit Mindeststandards bei Preisen und Laufzeiten, eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung sowie der gezielte Ausbau regionaler Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen. Ulf Lange, landwirtschaftspolitischer Sprecher der BSW-Fraktion, erklärt:„Die Bauernproteste waren ein Warnsignal. Doch politisch ist danach viel geredet und wenig verändert worden. Solange Landwirtinnen und Landwirte keine fairen Preise und keine Planungssicherheit haben, wird das Höfesterben weitergehen.“ Besonders kritisch sieht die BSW-Fraktion die Entwicklung am Bodenmarkt. In Sachsen haben sich die Kaufpreise für Agrarflächen in den letzten Jahren nahezu verdreifacht. Außerlandwirtschaftliche Investoren und spekulative Modelle verdrängen zunehmend ortsansässige Betriebe. „Wenn Agrarland zur Geldanlage wird, verliert die Landwirtschaft ihre Grundlage“, so Lange. „Der Freistaat muss endlich Regulierungslücken schließen und Preismissbrauch bei Kauf- und Pachtverträgen wirksam begrenzen.“ Auch der Umbau der Tierhaltung komme ohne verlässliche Förderung nicht voran. Die Kürzungen beim Bundesprogramm „Umbau der Tierhaltung“ hätten Investitionen in mehr Tierwohl ausgebremst. Die BSW-Fraktion fordert deshalb eine langfristig gesicherte Finanzierung durch den Bund, orientiert an den Empfehlungen der Borchert-Kommission. Mit dem Antrag macht die BSW-Fraktion deutlich: Ohne verbindliche Regeln, Schutz vor Bodenspekulation und echte Planungssicherheit drohen weitere Betriebsschließungen und eine nachhaltige Schwächung des ländlichen Raums in Sachsen. Ein herzliches GLÜCK AUF! Ulf Lange

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