Ulf Unterwegs

Ich will vor Ort mit den Menschen ins Gespräch kommen. Direkt und unkompliziert, nur so können wir gemeinsam Politik machen.

Politik meets „richtiges Leben“

Als Politiker hilft es unheimlich, sich regelmäßig zu „erden“. Deshalb tauche ich immer wieder gerne in den Alltag verschiedener Berufsgruppen ein. Diesmal: Praktikant im Rettungsdienst. Mein Arbeitstag in der Rettungswache Schwarzenberg, die vom DRK Aue-Schwarzenberg betrieben wird: Einkleidung, Vorstellung, Unterweisung – und los. Ich durfte drei Einsätze begleiten, jeder davon tief beeindruckend. Über Einzelheiten oder Abläufe darf und werde ich nicht berichten, das gebietet der Schutz der Privatsphäre. Professionell und routiniert – die Notfallsanitäter strahlen eine außergewöhnliche Souveränität aus. Sie helfen, sie beraten, sie klären. Ein Job, der viel mehr ist als ein Job. Natürlich geht’s auch bei dieser Arbeit ums Geldverdienen, sagt Sascha, mein heutiger Mentor. Der 49jährige arbeitet seit 30 Jahren im Rettungsdienst und leitet die Schwarzenberger Wache. Von „Helden des Alltags“ oder ähnlichen Zuschreibungen hält er wenig. Wie viele andere will er einfach nur seinen Beruf bestmöglich ausführen. Natürlich ist er stolz darauf, im Laufe der Jahre vielen Menschen das Leben gerettet zu haben. Zwischen den Einsätzen gibt es Gelegenheit zu Gesprächen mit den Kollegen. Auch über politische Themen. Die geäußerten Meinungen spiegeln die Stimmung im Erzgebirge wider. Und dann fragt man sich, warum Regierungspolitiker so selten „dem Volk aufs Maul schauen“, wie es Luther einst formulierte. Egal, ich tue das – und stelle jedes Mal begeistert fest, welch tolle Typen man dabei kennengelernt. Notfallsanitäter und Rettungssanitäter, den Unterschied hab ich heute gelernt, haben natürlich auch berufsbezogene Wünsche an die Politik. Die stehen jetzt in meinem Notizblock. Ein weiterer großartiger Tag in meinem „Politikerleben“. Auch wenn ich nur knapp 8 und nicht 12 Stunden (so lange dauert eine normale Schicht) mitge“arbeitet“ habe, es war anstrengend und emotional herausfordernd. Das Erlebte wird mich nicht loslassen und den Respekt vor der Arbeit der Lebensretter, den ich schon immer hatte, um ein Vielfaches steigern. Mein besonderer Dank geht an Christiane und Sascha – auch für die sichere Rückkehr von rasanten Rettungseinsatzfahrten. GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Kinderhilfe

Stollberger Kinderhilfe e.V.

Als Abgeordneter der Sächsischen Landtages wird man sehr gut entlohnt. Unsere Einkünfte speisen sich aus Steuermitteln. Ich halte es für gut und richtig, monatlich einen Teil des steuerfinanzierten Einkommens an Vereine oder Einrichtungen weiterzuleiten, die Gutes tun, Menschen unterstützen oder den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Deshalb habe ich heute bei der Stollberger Kinderhilfe e.V. vorbeigeschaut, um mir von Andreas Bernhardt, Schatzmeister des Vereins, Informationen zur Tätigkeit des Vereins geben zu lassen und einen kleinen Obolus zur Bestreitung der Unkosten zu spenden. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Beim NABU Deutschland in Kirchberg

Die Ortsgruppe Kirchberg des NABU Deutschland vereint Naturschutz mit Bergbautradition und Heimatgeschichte. Allein diese Kombination ist einen Besuch wert. Auf Einladung der sächsischen Landesvorsitzenden des NABU, Frau Dr. Maria Vlaic, trafen wir uns im Kirchberger Informations-Naturschutz- und Schulungszentrum (KINS), dem Domizil der Ortsgruppe, mit Mitgliedern des Vereins um Vorsitzenden Jörg Weller und dessen Stellvertreter Wolfgang Prehl. Wir erhielten interessante Einblicke in die wertvolle ehrenamtliche Arbeit der Naturschützer, zudem warb Frau Dr. Vlaic leidenschaftlich darum, in den anstehenden Verhandlungen zum sächsischen Doppelhaushalt Kürzungen im Umweltschutz zu verhindern. Wir sprachen über drohende Wasserknappheit, die Wiederherstellungsverordnung, zunehmenden Flächenverbrauch und viele weitere landwirtschaftliche Themen. Auch Biber, Fledermaus und vor allem der Wolf kamen zur Sprache. Im über dreistündigen Gespräch ging es außerdem um viele gesamtgesellschaftliche Probleme, die Diskussion erreichte teilweise äußerst philosophisches Niveau. Es war sehr bereichernd, die derzeitige Situation in Kommunen, Land und Bund bzw. Natur-, Umwelt- und Klimaschutz aus der jeweils anderen Perspektive zu betrachten. Danke dafür. Man stellt immer wieder fest: Wenn man miteinander redet, sich auch mal auf Argumente „der Anderen“ einläßt statt nur auf den eigenen zu beharren, entstehen oftmals gute Kompromisse. Das ist eine Möglichkeit, Spaltungen zu überwinden. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Erdbeer Funck in Niederwürschnitz

Kurz vor Beginn der Erdbeer-Erntezeit traf ich mich mit den Inhabern der Firma Erdbeer Funck auf einem Erdbeerfeld in Niederwürschnitz, direkt am Freizeitgelände „Alte Ziegelei“. Harald Funck, in Bayern geboren, und seine Frau Claudia, eine echte Sächsin, betreiben unter dem Motto „Frische Erdbeeren. In deiner Nähe“ seit über 35 Jahren den Feldanbau von Deutschlands beliebtester Strauchfrucht – zum Selberpflücken. Über 30 Erdbeerfelder bewirtschaftet der Landwirtschaftsbetrieb, außerdem noch eine Vielzahl an Blumen-zum-Selberpflücken-Arealen. Der Zuspruch ist ungebrochen, am Strauch gereifte Beeren schmecken eben doch anders als die weitgereiste Importware. Dennoch, landwirtschaftsspezifische Probleme gibt’s auch hier. Bürokratie, Arbeitskräftemangel, aber auch Folgen der Klimaveränderung wurden sehr deutlich angesprochen. Trotzdem hatten wir auch viel Spaß. Die Funck‘s können jede Menge Anekdoten erzählen, z.B. über die Ausreden „erwischter“ Schwarzpflücker oder die „Bezahlung“ in der „Kasse des Vertrauens“ mit den Rest-Münzen des letzten Fernost-Urlaubs. Also Leute gibt’s… Leider gab es noch nix zum Naschen, da die köstlichen Beeren noch nicht ganz reif sind. Aber ein Gläschen Erdbeer-Konfitüre erhielt ich zur Verkostung – mit der Versicherung, dass dies keine Bestechung sei . Ein herzliches Dankeschön an Claudia und Harald Funck, dass sie sich die Zeit genommen haben und mir Einblicke in ihre spannende Profession gaben. Wir sehen uns demnächst – dann hol ich mir ein Schälchen leckerer Erdbeeren… Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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BSW-Gesundheitstour macht Halt in Annaberg-Buchholz

Tag 3 der „Gesundheitstour Südwestsachsen“ der sächsischen BSW-Landtagsfraktion: Dr. Ingolf Huhn und ich beantworteten auf dem Annaberger Marktplatz viele Fragen der Besucher unseres Infostandes – nicht nur zur Gesundheitsversorgung in der Region. Prominentester Gast am BSW-Pavillon war der Oberbürgermeister von Annaberg-Buchholz, Rolf Schmidt. Er berichtete von einem Problem im Bereich der Bildungseinrichtungen der Stadt und bat uns diesbezüglich um Unterstützung seines Anliegens. Werden wir gerne versuchen. Neben vielen Besuchern des Markttages kamen auch Mitglieder der BSW-Stadtratsfraktion auf ein Gespräch vorbei. Insgesamt ein sehr aufmerksamkeitsstarker Auftritt unserer Fraktion. Es ist uns wichtig, nicht nur vor Wahlen präsent zu sein, sondern stets ein offenes Ohr für die Menschen zu haben – und zwar vor Ort. Ein herzliches Dankeschön unseren Mitarbeitern, ohne deren fleißigen Unterstützung solche Veranstaltungen undenkbar wären. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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BSW-Gesundheitstour macht Halt in Stollberg

Impressionen von der 2. Station der „Gesundheitstour Südwestsachsen“ der BSW-Fraktion Sachsen in Stollberg. Mit meinen Landtagskollegen Dr. Ingolf Huhn, Bernd Rudolph und Nico Rudolph besuchte ich die Große Kreisstadt Stollberg, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Auch, aber nicht nur Gesundheitsthemen standen im Mittelpunkt des Bürgerdialoges. Frieden ist immer ein zurecht zentrales Thema, aber auch die Besonderheit der letzten Landtagssitzung kam immer wieder zur Sprache, als es gelang, das undemokratische politische Gebaren der Altparteien im Parlament deutlich aufzuzeigen. Schönes Wetter, ein fleißiges, gut gelauntes „Gesundheitstour“-Team und wißbegierige Leute auf dem Stollberger Markt. Natürlich ließ es sich auch der Oberbürgermeister der Stadt, Marcel Schmidt, nicht nehmen, auf einen kurzen Plausch an unserem Stand vorbeizukommen. Ein toller Tag. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Sächsische Rohstofftage im Schacht 371 Hartenstein

„Sächsische Rohstofftage 2026 – spezial“ im Wismut-Gelände „Schacht 371“ in Hartenstein. Die Fachtagung stand unter dem Motto „Uran – Rückschau und Zukunft“. Gemeinsam mit meiner Fraktionskollegin Uta Knebel besuchte ich das imposante Firmengelände. Gemeinsam verfolgten wir neben Vorträgen von Zeitzeugen des Uranabbaus der SDAG Wismut zu DDR-Zeiten hochinteressante Redebeiträge zu aktuellen und zukünftigen Abbauformen des radioaktiven Rohstoffs. Ein besonders spannendes Thema wurde sehr anschaulich behandelt: Die Small Modular Reactor-(SMR)-Technologie, also die Klein-Kernkraftwerke, deren Integration in die deutsche Energiestrategie derzeit sehr kontrovers diskutiert wird. Informativ! Für mich auch ein tiefer und fesselnder Einblick in einen teilweise unbekannten Teil der Geschichte meiner erzgebirgischen Heimat. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Rückblick auf den „Elbe-Day“ 2026

Soldaten der Amerikanischen und der Roten Armee trafen 1945 als Alliierte an der Elbe in Torgau aufeinander und reichten sich die Hand. Wenige Tage später kapitulierte Nazideutschland und verlor damit den von ihm angezettelten Weltkrieg. Dieser Handschlag beschleunigte das Kriegsende, das so schmerzlich herbeigesehnt wurde, maßgeblich. In diesem Krieg starben Millionen Menschen, sowohl Soldaten als auch Zivilisten. All jenen gedachten wir in einer Feierstunde der Stadt Torgau und später gemeinsam mit Vertretern der Botschaft der Russischen Föderation, darunter Botschafter Netschajew, der zur offiziellen Veranstaltung nicht eingeladen war. Ein Affront, wie wir finden! Dies widerspricht allem, was sich mit diesem denkwürdigen Tag verbindet. Gemeinsam für den Frieden – das muss die Botschaft einer solchen Veranstaltung sein. Ausgrenzung ist dabei fehl am Platze. Das BSW Sachsen tritt ein für Frieden, Diplomatie und Völkerverständigung. Wir appellieren an alle kriegführenden Länder, das Blutvergießen sofort einzustellen und am Verhandlungstisch Lösungen zu finden. Damit aus den bewaffneten Konflikten kein neuer Weltkrieg entsteht! Ohne Frieden ist alles nichts! GLÜCK AUF! Ulf Lange

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EInen Tag unterwegs mit der Spedition Schuster aus Stollberg

Damit man die Bodenhaftung nicht verliert, sollte man regelmäßig am „richtigen Leben“ – also außerhalb der Berufspolitiker-Blase – teilnehmen. Gestern durfte ich deshalb eine „Schicht“ auf dem Beifahrersitz eines Sattelschleppers der Fa. Spedition Schuster aus Stollberg fahren. Unser 40-Tonner startete Punkt sechs in Richtung Aue, von dort ging’s voll beladen nach Bamberg, Ladung runter, neue Ladung drauf und ab nach Zwickau. Abkippen, wieder nach Aue zum Laden und dann zurück in den Heimathafen. Nach ca. 500km intensiver Trucker-Arbeit war 16.30 Uhr Feierabend. Zwischendurch ist in der Kabine viel Zeit zum Reden: Beruflicher Werdegang, Arbeitsabläufe, auch Privates. Was bewegt die Branche aktuell? Klar, die exorbitanten Spritpreise. Die Spedition verfügt über 20 LKW‘s, Tankinhalt 500l, da weiß man, was das Wort „Mehrkosten“ bedeutet. Aber auch die Erhöhung der Mautgebühren oder der Preisdruck durch die Konkurrenz aus Polen und Tschechien belasten die Unternehmen. Die Firma Schuster bildet seit jeher Lehrlinge aus. „Mein“ Fahrer Julien ist nebenbei auch Lehrmeister. Die Geschichten, die er dazu erzählt, sind nicht immer lustig. Bei vielen zählt heutzutage Work-Live-Balance und Selbstverwirklichung mehr als Ehrgeiz, Fleiß und Disziplin. Obwohl bei Schuster‘s Toleranz groß geschrieben wird, ist manches grenzwertig. Ich hab wie immer viel gelernt: Vom Trucker-Leben, das einem anderen Tagesrhythmus folgt. Vom LKW-Wiegen. Dass man auch ans Ziel kommt, wenn man mit 85 km/h über die Autobahn „kriecht“. Dass man immer „rückwärts“ aus dem Fahrerhaus klettert . Und noch vieles mehr. Julien ist ein Super-Typ. Nicht nur, weil er den Laster und mich mit einer beeindruckenden Ruhe und Gelassenheit sicher durch die Lande kutschierte, sondern auch weil er sich geduldig meine Monologe zur Politiker-Tätigkeit anhörte. Nein, ich hab sie ihm nicht aufgedrängt, er wollte sie wissen und zeigte sich sehr interessiert. Anschließend trafen wir uns mit den Geschäftsführern Mathias und Markus Schuster zu einer politischen Diskussion bei Kaffee und Schnittchen. Ich kenne die beiden Herren schon seit Jahren, wie immer war das Gespräch konstruktiv und unterhaltsam. Danke an alle Beteiligten, dass sie mir diesen erkenntnisreichen Arbeitstag ermöglichten. Hat echt Spaß gemacht! Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Besuch im Brand- und Katastrophenschutzzentrum Vogtland in Treuen-Eich

Gemeinsam mit meinem Fraktionskollegen Jens Hentschel-Thöricht wurde ich vom Kreisbrandmeister des Voglandkreises, Gerd Pürzel, und dem Sachbearbeiter Katastrophenschutz, Thomas Schlosser empfangen. In einem 60mimütigen Gespräch erklärten uns die Hausherren Aufgaben und Spezifik der Einrichtung, in weiteren 60 Minuten bekamen wir während eines Rundgangs durch alle Gebäude einen perfekten Eindruck von der hochmodernen Ausstattung und den Funktionen des Zentrums. Eine Besonderheit der kreiseigenen Einrichtung ist jedoch das eingegliederte Florianbildingszentrum (FloBIZ). Das ist eine speziell auf Nachwuchsförderung ausgerichtet Abteilung, die Kinder teils spielerisch an das Thema Feuerwehr heranführen soll. Wie entsteht Feuer, welche Bedeutung hat es. Wann nützt es, wann zerstört es. Wie kann ich Feuerschäden verhindern, wie funktioniert die Brandbekämpfung. All das kann man hier lernen. Tolle Sache! Bei der Gewinnung von Nachwuchs für (über)lebenswichtige Dinge wie Brand- und Katastrophenschutz muss man aktiv agieren. Die Vogtlandkreis-Verantwortlichen gehen konsequent diesen Weg. Starker Termin, hoher Erkenntnisgewinn, sympathische Menschen. Ein guter Tag. GLÜCK AUF! Ulf Lange

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