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Ulf Lange

BSW-Gesundheitstour macht Halt in Annaberg-Buchholz

Tag 3 der „Gesundheitstour Südwestsachsen“ der sächsischen BSW-Landtagsfraktion: Dr. Ingolf Huhn und ich beantworteten auf dem Annaberger Marktplatz viele Fragen der Besucher unseres Infostandes – nicht nur zur Gesundheitsversorgung in der Region. Prominentester Gast am BSW-Pavillon war der Oberbürgermeister von Annaberg-Buchholz, Rolf Schmidt. Er berichtete von einem Problem im Bereich der Bildungseinrichtungen der Stadt und bat uns diesbezüglich um Unterstützung seines Anliegens. Werden wir gerne versuchen. Neben vielen Besuchern des Markttages kamen auch Mitglieder der BSW-Stadtratsfraktion auf ein Gespräch vorbei. Insgesamt ein sehr aufmerksamkeitsstarker Auftritt unserer Fraktion. Es ist uns wichtig, nicht nur vor Wahlen präsent zu sein, sondern stets ein offenes Ohr für die Menschen zu haben – und zwar vor Ort. Ein herzliches Dankeschön unseren Mitarbeitern, ohne deren fleißigen Unterstützung solche Veranstaltungen undenkbar wären. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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BSW-Gesundheitstour macht Halt in Stollberg

Impressionen von der 2. Station der „Gesundheitstour Südwestsachsen“ der BSW-Fraktion Sachsen in Stollberg. Mit meinen Landtagskollegen Dr. Ingolf Huhn, Bernd Rudolph und Nico Rudolph besuchte ich die Große Kreisstadt Stollberg, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Auch, aber nicht nur Gesundheitsthemen standen im Mittelpunkt des Bürgerdialoges. Frieden ist immer ein zurecht zentrales Thema, aber auch die Besonderheit der letzten Landtagssitzung kam immer wieder zur Sprache, als es gelang, das undemokratische politische Gebaren der Altparteien im Parlament deutlich aufzuzeigen. Schönes Wetter, ein fleißiges, gut gelauntes „Gesundheitstour“-Team und wißbegierige Leute auf dem Stollberger Markt. Natürlich ließ es sich auch der Oberbürgermeister der Stadt, Marcel Schmidt, nicht nehmen, auf einen kurzen Plausch an unserem Stand vorbeizukommen. Ein toller Tag. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Sächsische Rohstofftage im Schacht 371 Hartenstein

„Sächsische Rohstofftage 2026 – spezial“ im Wismut-Gelände „Schacht 371“ in Hartenstein. Die Fachtagung stand unter dem Motto „Uran – Rückschau und Zukunft“. Gemeinsam mit meiner Fraktionskollegin Uta Knebel besuchte ich das imposante Firmengelände. Gemeinsam verfolgten wir neben Vorträgen von Zeitzeugen des Uranabbaus der SDAG Wismut zu DDR-Zeiten hochinteressante Redebeiträge zu aktuellen und zukünftigen Abbauformen des radioaktiven Rohstoffs. Ein besonders spannendes Thema wurde sehr anschaulich behandelt: Die Small Modular Reactor-(SMR)-Technologie, also die Klein-Kernkraftwerke, deren Integration in die deutsche Energiestrategie derzeit sehr kontrovers diskutiert wird. Informativ! Für mich auch ein tiefer und fesselnder Einblick in einen teilweise unbekannten Teil der Geschichte meiner erzgebirgischen Heimat. Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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DIE GRÜNEN BETRÜGEN IHRE EIGENEN WÄHLER

Tumultartige Szenen im Sächsischen Landtag, wüste Beschimpfungen, gespielte Empörung. Was ist passiert? Eigentlich etwas ganz normales: Eine Fraktion stellt einen sachlichen Antrag. Und der wird mit einer Stimmenmehrheit bestätigt. Übliche Parlamentsarbeit. Ungewöhnlich ist daran höchstens, dass es ein Antrag der Soja-Wurst-Verfechter ist, die urplötzlich ihre Liebe zu Schweinefleisch entdeckt zu haben scheint. Aber nein, die Abstimmung gerät zum politischen Eklat. In meiner Rede zum Antrag hatte ich genau diese parlamentarischen Ränkespiele kritisiert: Inhaltlich sind sich zwar alle (!) Fraktionen einig, aber es wird wieder einmal taktiert und interpretiert. Am Ende geht es nicht um die Sache, sondern um Parteitaktik. Auf der Strecke bleiben die, um die es eigentlich geht: Die kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Firmen bzw. Schlachtbetriebe. Doch diesmal kommt es anders: Es tritt ein, womit (fast) keiner gerechnet hat. Dem Antrag der Grünen wird mit den Stimmen von BSW, AfD und Freiem Wähler zugestimmt. Warum jetzt der Skandal??? Na, weil „die Falschen“ zugestimmt haben. Die von jenseits der Brandmauer. Schnell, zurückspulen! Zu spät! Lange Gesichter bei allen, die sich selbst so gerne als „demokratische Fraktionen“ bezeichnen. Demokratisch? Das wäre es gewesen, wenn das Abstimmungsergebnis akzeptiert worden wäre. Stattdessen beschuldigt man die Zustimmer der Unlauterkeit. Wilde Bezichtigungen werden abgelöst von hilflosen, sogar peinlichen Rechtfertigungsversuchen. Die Linke, von deren 6 Abgeordneten ursprünglich 4 ebenfalls zugestimmt hatten, nutzen die fragwürdige Neu-Abstimmung zu einem verzweifelten Versuch zur Rettung der Brandmauer, indem sie sich schnell noch zur Ablehnung umentscheiden. Wendehälse! Die selbsternannten Demokratiebewahrer als deren Zerstörer. Willkommen in Absurdistan. Egal, es half alles nichts: 55:52 pro Antrag. Plötzlich hektisches Treiben bei den Grünen, jetzt wird versucht, gegenüber der Presse (oder gegenüber der eigenen Mitglied- bzw. Wählerschaft?) das Abstimmungsverhalten zu erklären, das zerschlagene Porzellan mühsam zu kitten: Wir wollten doch nicht… Was wollten sie nicht? Dass ihr eigener Antrag durchkommt. Dass den Schlachtereien und Landwirten geholfen wird. Mehr Scheinheiligkeit geht nicht! Auch dieser lächerliche Versuch misslingt. Man könnte noch so viel dazu schreiben. Die Zeitungen und das Netz werden es tun. Man wird das Thema genüßlich ausschlachten und die Grünen heftigst attackieren. Zurecht. Wir als BSW haben getan, was wir unseren Wählern versprochen haben. Wir schauen bei Anträgen im Landtag nach dem Inhalt, nicht nach den Einreichern. Und schon gar nicht nach eventuellen „falschen Mehrheiten“. So verstehen WIR Politik. Kein Schmierentheater, keine Brandmauer. Weil es Wichtigeres gibt. Weil es nicht um Taktik im Plenum, sondern um gute Entscheidungen für die Menschen und für Sachsen geht. GLÜCK AUF! Ulf Lange

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81. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung vom deutschen Faschismus

Auf Einladung der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland nahmen Gerd Glöckner und ich als Vertreter des BSW Erzgebirge in Begleitung des Neuhausener Bürgermeisters Andreas Drescher am 08. Mai 2026 an einem Empfang des russischen Botschafters Sergej J. Netschajew in Berlin teil. Anlass war der 81. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung vom deutschen Faschismus, den die Sowjetunion bzw. Russland als Tag des Sieges feiert(e). Wie schon im vergangenen Jahr, als wir erstmals dieser Veranstaltung beiwohnten, war ich auch diesmal überwältigt von den Eindrücken dieser Veranstaltung. Der fundamentale Anteil der Völker der Sowjetunion am Sieg über Hitlerdeutschland ist eine historische Tatsache, die es unumwunden zu respektieren und anzuerkennen gilt. Mehr als 20 Millionen Opfer hatte das Land zu beklagen, um seine, aber auch unsere Heimat zu befreien. Dies wurde von den zahlreichen Gästen, darunter hochrangige, offizielle Vertreter vieler Staaten – Deutschland gehörte nicht dazu – ausdrücklich gewürdigt. Miteinander reden, Lösungen suchen, Möglichkeiten finden. Diplomatie, Völkerverständigung, friedliche Koexistenz – zu diesen Themen führten wir viele gute Gespräche. Man erkannte einige bekannte Gesichter, mit mehreren Prominenten tauschten wir uns angeregt aus. Vom BSW trafen wir Sevim Dagdelen und Klaus Ernst, aber auch Ex-Politiker Dieter Dehm, Florian Warweg (OAZ, früher Nachdenkseiten), Nick Brauns (Chefredakteur Junge Welt) oder Dieter Feuerstein (kannste/sollteste googeln!) waren angenehme Gesprächspartner. Alles in allem ein wichtiges Erlebnis mit bleibenden Erinnerungen. Ich bin stolz, dass ich das sächsische BSW an diesem Ort repräsentieren durfte. GLÜCK AUF! Ulf Lange

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8. Mai 2026 – Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus an der Kriegsgräberstätte im Pockau-Lengefelder Ortsteil Nennigmühle

Gemeinsam mit vielen friedliebenden Menschen versammelten sich Vertreter des BSW zur traditionellen Gedenkfeier am Nennigmühler Ehrenmal. Meine Landtagskollegen Dr. Ingolf Huhn und Lutz Richter, Mitglieder der BSW-Kreisverbände Erzgebirge und Mittelsachsen sowie Angehörige weiterer Parteien und Vereine gedachten mit einer Schweigeminute und der Niederlegung von Kränzen und Blumengebinden den hier begrabenen Sowjetsoldaten. Wie bereits in den Vorjahren ließ es sich Dr. Andrej Bagaj, Botschaftsrat der Russischen Föderation in Berlin, nicht nehmen, ins Erzgebirge zu kommen und der Veranstaltung beizuwohnen. In den Reden kam die Wichtigkeit zum Ausdruck, den Tag der Befreiung zu würdigen und die historische Bedeutung weder zu relativieren noch zu politisieren. Dr. Bagaj bedankte sich bei allen, die das Andenken an die sowjetischen Opfer des Krieges bewahren und die Verbundenheit mit dem russischen Volk aufrechterhalten. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass Diplomatie und Völkerverständigung die Kriegstreiberei und Konfrontation ersetzen müssen, denn… OHNE FRIEDEN IST ALLES NICHTS! Ein besonderer Dank gilt BSW-Stadt- und Kreisrat Gerd Glöckner, der die Gedenkstätte seit Jahren betreut und die jährliche Gedenkfeier organisiert. GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Gesundheitstour in Südwestsachsen – die BSW-Fraktion Sachsen unterwegs

28. April: Tourauftakt in Chemnitz. Mit meinen Landtagskollegen Janina Pfau, Ronny Kupke, Dr. Ingolf Huhn und Nico Rudolph sowie vielen fleißigen Mitarbeitern startete ich heute in die Gesundheitstour. Verteilt über die nächsten fünf Monate besuchen wir 9 Stationen. Wir machen das wichtige Thema Gesundheit zum Motto unserer Reise durch Westsachsen, weil es uns alle angeht und bewegt. Bekanntlich läuft aktuell vieles schief im Gesundheitswesen. Krankenhäuser werden geschlossen, Hausärzte – vor allem im ländlichen Raum – werden immer weniger, Facharzttermine sind Mangelware u.v.m. An unseren Marktständen in der Region möchten wir darüber mit den Menschen ins Gespräch kommen und die Lösungsansätze des BSW vermitteln. Genauso wichtig ist es uns, die Meinung der Leute anzuhören. Wir nehmen die Sorgen, Nöte und Probleme ernst, notieren sie uns und versuchen, sie politisch umzusetzen. „Zuhören um zu ändern“ – das ist unser Plan. In Chemnitz ging es gut los. Es war Markttag und unser Pavillon stand mitten auf dem Neumarkt. Wir waren sicht- und ansprechbar. Es waren gute Gespräche, kritisch, konstruktiv, manchmal verzweifelt schilderten uns die Passanten, was sie beschwert. Wir haben aufmerksam zugehört. Danke für Ihr Interesse, danke für Ihre Gesprächsbereitschaft. Nächste Station ist am 21.05.2026 in Stollberg. Wir sehen uns… GLÜCK AUF, Ulf Lange

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Rückblick auf den „Elbe-Day“ 2026

Soldaten der Amerikanischen und der Roten Armee trafen 1945 als Alliierte an der Elbe in Torgau aufeinander und reichten sich die Hand. Wenige Tage später kapitulierte Nazideutschland und verlor damit den von ihm angezettelten Weltkrieg. Dieser Handschlag beschleunigte das Kriegsende, das so schmerzlich herbeigesehnt wurde, maßgeblich. In diesem Krieg starben Millionen Menschen, sowohl Soldaten als auch Zivilisten. All jenen gedachten wir in einer Feierstunde der Stadt Torgau und später gemeinsam mit Vertretern der Botschaft der Russischen Föderation, darunter Botschafter Netschajew, der zur offiziellen Veranstaltung nicht eingeladen war. Ein Affront, wie wir finden! Dies widerspricht allem, was sich mit diesem denkwürdigen Tag verbindet. Gemeinsam für den Frieden – das muss die Botschaft einer solchen Veranstaltung sein. Ausgrenzung ist dabei fehl am Platze. Das BSW Sachsen tritt ein für Frieden, Diplomatie und Völkerverständigung. Wir appellieren an alle kriegführenden Länder, das Blutvergießen sofort einzustellen und am Verhandlungstisch Lösungen zu finden. Damit aus den bewaffneten Konflikten kein neuer Weltkrieg entsteht! Ohne Frieden ist alles nichts! GLÜCK AUF! Ulf Lange

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EInen Tag unterwegs mit der Spedition Schuster aus Stollberg

Damit man die Bodenhaftung nicht verliert, sollte man regelmäßig am „richtigen Leben“ – also außerhalb der Berufspolitiker-Blase – teilnehmen. Gestern durfte ich deshalb eine „Schicht“ auf dem Beifahrersitz eines Sattelschleppers der Fa. Spedition Schuster aus Stollberg fahren. Unser 40-Tonner startete Punkt sechs in Richtung Aue, von dort ging’s voll beladen nach Bamberg, Ladung runter, neue Ladung drauf und ab nach Zwickau. Abkippen, wieder nach Aue zum Laden und dann zurück in den Heimathafen. Nach ca. 500km intensiver Trucker-Arbeit war 16.30 Uhr Feierabend. Zwischendurch ist in der Kabine viel Zeit zum Reden: Beruflicher Werdegang, Arbeitsabläufe, auch Privates. Was bewegt die Branche aktuell? Klar, die exorbitanten Spritpreise. Die Spedition verfügt über 20 LKW‘s, Tankinhalt 500l, da weiß man, was das Wort „Mehrkosten“ bedeutet. Aber auch die Erhöhung der Mautgebühren oder der Preisdruck durch die Konkurrenz aus Polen und Tschechien belasten die Unternehmen. Die Firma Schuster bildet seit jeher Lehrlinge aus. „Mein“ Fahrer Julien ist nebenbei auch Lehrmeister. Die Geschichten, die er dazu erzählt, sind nicht immer lustig. Bei vielen zählt heutzutage Work-Live-Balance und Selbstverwirklichung mehr als Ehrgeiz, Fleiß und Disziplin. Obwohl bei Schuster‘s Toleranz groß geschrieben wird, ist manches grenzwertig. Ich hab wie immer viel gelernt: Vom Trucker-Leben, das einem anderen Tagesrhythmus folgt. Vom LKW-Wiegen. Dass man auch ans Ziel kommt, wenn man mit 85 km/h über die Autobahn „kriecht“. Dass man immer „rückwärts“ aus dem Fahrerhaus klettert . Und noch vieles mehr. Julien ist ein Super-Typ. Nicht nur, weil er den Laster und mich mit einer beeindruckenden Ruhe und Gelassenheit sicher durch die Lande kutschierte, sondern auch weil er sich geduldig meine Monologe zur Politiker-Tätigkeit anhörte. Nein, ich hab sie ihm nicht aufgedrängt, er wollte sie wissen und zeigte sich sehr interessiert. Anschließend trafen wir uns mit den Geschäftsführern Mathias und Markus Schuster zu einer politischen Diskussion bei Kaffee und Schnittchen. Ich kenne die beiden Herren schon seit Jahren, wie immer war das Gespräch konstruktiv und unterhaltsam. Danke an alle Beteiligten, dass sie mir diesen erkenntnisreichen Arbeitstag ermöglichten. Hat echt Spaß gemacht! Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Erzgebirge wird verkauft – und keiner stoppt es

Während überall von „strategischer Souveränität“ gesprochen wird, droht im Erzgebirge genau das Gegenteil: Ein zentrales Rohstoffprojekt soll an einen Investor aus Asien gehen. Was hier passiert, ist kein gewöhnlicher Deal – es geht um eine Region, ihre Geschichte und ihre Zukunft. Der Bergbau hat das Erzgebirge geprägt wie kaum etwas anderes. Er hat Arbeit geschaffen – und tiefe Brüche hinterlassen. Gerade deshalb braucht es heute Verantwortung. Stattdessen droht ein Ausverkauf. Ulf Lange bringt es auf den Punkt: „Während die Bundesregierung öffentlich betont, unabhängiger von globalen Lieferketten werden zu wollen und Wertschöpfung im eigenen Land zu stärken, wird hier ein strategisch wichtiges Rohstoffprojekt faktisch aus der Hand gegeben. Wolfram und Zinn sind Schlüsselrohstoffe für Industrie, Energiewende und Hochtechnologie. Wer Versorgungssicherheit ernst meint, darf solche Projekte nicht aus der nationalen Verantwortung entlassen. Ein Verkauf an internationale Finanzinvestoren birgt die konkrete Gefahr, dass Rohstoffe primär nach globalen Marktlogiken verwertet werden – ohne Rücksicht auf regionale Interessen. Am Ende bleiben Belastungen vor Ort, während die Wertschöpfung abfließt. Das ist weder wirtschaftlich vernünftig noch politisch vermittelbar.“ Für uns als BSW ist klar: Strategische Rohstoffe gehören nicht auf den internationalen Wühltisch. Unsere Forderungen sind eindeutig: Stopp des Verkaufsprozesses Sicherung strategischer Rohstoffe in nationaler Verantwortung Regionale Wertschöpfung statt Abfluss von Gewinnen Mitsprache für Kommunen und Bevölkerung Klare Umwelt- und Gesundheitsstandards Verlässliche Arbeitsplätze für die Region Das Erzgebirge darf nicht wieder zum Spielball externer Interessen werden. Wer es ernst meint mit wirtschaftlicher Vernunft, muss jetzt handeln. GLÜCK AUF! Ulf Lange

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