• Doppelhaushalt 2027 / 2028
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  • Regionalentwicklung als Motor für die Zukunft – Stärkung ländlicher Räume im Erzgebirgskreis.
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Frag die sächsischen Bürgermeister!

Wenn man positive Lösungsansätze für die Kommunen – vor allem im ländlichen Raum – sucht, gibt es ein probates und logisches Mittel: Man spricht mit den kommunalen Verantwortungsträgern.

Zu diesem Zweck war ich am Dienstag in der Oberlausitz zu Gast. Gemeinsam mit meinen BSW-Fraktionskollegen Jens Hentschel-Thöricht und in meiner Eigenschaft als Sprecher für Regionalentwicklung besuchte ich den Bürgermeister von Olbersdorf (Landkreis Görlitz). Andreas Förster führt eine Verwaltungsgemeinschaft aus 4 Gemeinden mit rd. 11.000 Einwohnern.

Das Fazit ist identisch mit den Aussagen der Bürgermeister im Erzgebirgskreis: Es braucht mehr Vertrauen in die Kommunen und deren Vertreter, denn die wissen, was in ihrem Verantwortungsbereich zu tun ist, wo zu investieren oder Bürokratie abzubauen ist. Weniger kleinteilige oder zu spezifische Förderprogramme, stattdessen pauschale finanzielle Zuwendungen bzw. mehr Geld über die allgemeine Schlüsselzuweisung an die Städte und Gemeinden – damit wäre schon viel getan.

Es gibt noch weitere, sehr sinnvolle Ideen zur Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen in Stadt und Land. Man muss als Landesregierung nur einfach mal zu den Experten vor Ort gehen – und zuhören! Wir haben das getan. Es war ein sehr angenehmes und gehaltvolles Gespräch. Danke dafür.

Anschließend schauten wir uns zusammen den idyllischen gelegenen Olbersdorfer See an, der aus einem Kohletagebau entstanden ist, und machten einen Abstecher in Jens’ Bürgerbüro in Zittau (eine äußerst sehenswerte Stadt).

Und wenn wir einmal in der Oberlausitz weilen, darf natürlich auch ein Besuch in der Ziegenkäserei von Agnes und Carsten in Bertsdorf-Hörnitz nicht fehlen. Carsten Berg ist mein Parlamentarischen Berater und Freund, studierter Agronom und Bio-Bauer. Zusammen mit seiner Lebenspartnerin hält er rund 50 Ziegen auf seinem Hof, verarbeitet Milch und Fleisch und vermarktet die Produkte in seinem Hofladen. Regionale Wertschöpfung in Reinkultur. Aus der interessanten Führung nehmen wir wertvolle Informationen mit nach Hause.

Ein großartiger Tag in einer der schönsten Regionen Sachsens. Wir stellen fest: Die Ideen für eine gute Politik entstehen nicht in den Büros der Polit-Theoretiker, sondern im direkten Austausch mit den Praktikern vor Ort. Die findet man ganz einfach – in den Rathäusern oder bei der Arbeit in der (Land-)Wirtschaft. Wenn man es will…

Die zweieinhalb Stunden Fahrt aus dem Erzgebirge nach Ostsachsen haben sich echt gelohnt. Toller Erkenntnisgewinn, herrliche Landschaften. Sachsen ist wunderschön, Sachsen hat riesiges Potential. Wir sollten es nutzen!

GLÜCK AUF!

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