Ulf Unterwegs

Ich will vor Ort mit den Menschen ins Gespräch kommen. Direkt und unkompliziert, nur so können wir gemeinsam Politik machen.

Besuch der Zinngrube Ehrenfriedersdorf

Alles kommt vom Bergwerk her…

Mit diesem historischen Spruch unterstreichen die Erzgebirger ihren Stolz auf die über 1000jährige Bergbautradition in der Region. Stolz ist auch die Ehrenfriedersdorfer Bürgermeisterin Silke Franzl. Nicht nur auf ihre Stadt, sondern auf die gesamte Montanregion Erzgebirge/Krušnohori, die seit 2019 zum UNESCO-Welterbe gehört. Ein Element davon ist die Zinngrube auf dem Ehrenfriedersdorfer Sauberg mit Besucherbergwerk und mineralogischem Museum. Heute durfte ich zusammen mit Frau Franzl eine exklusive Führung durch Museumsleiter Erik Ahner genießen. Zunächst fuhren wir über 100 Meter tief in den Berg ein. Zu Fuß ging’s durch die Stollengänge, später ratterten wir mit der Grubenbahn durch enge Felswände. Herr Ahner vermittelte uns viel Wissenswertes und führte einen Nachbau der historischen Wasserpumpe vor, die vor mehr als 500 Jahren bereits Georgius Agricola, den Begründer des modernen Bergbaus inspirierte. Extrem beeindruckend! Bei einem schmackhaften, extra für uns zubereiteten Imbiss erzählte die Bürgermeisterin von den finanziellen Nöten dieses industriehistorischen Kleinodes, die in der Endkonsequenz zu dessen Schließung führen könnten. Die Grube gehört neben drei weiteren Objekten zum Zweckverband Sächsisches Industriemuseum. Dieser Zusammenschluss benötigt staatliche Zuschüsse, um seiner wertvollen Tätigigkeit im kulturellen und touristischen Bereich nachkommen zu können. Man spürt in jeder Sekunde das temperamentvolle Engagement Silke Franzls, die auch Vorsitzende des Verbandes ist. Damit hat sie mich angesteckt. Als bekennender und stolzer Erzgebirger teile ich die Auffassung, dass dieses touristische Highlight, in dem Traditionen gepflegt und an junge Menschen weitervermittelt werden, eine auskömmlich finanzierte Zukunft haben MUSS! Es gäbe noch so viel zu berichten, doch noch viel besser wäre es, man macht sich selbst mal auf den Weg auf den Sauberg in Ehrenfriedersdorf. Erzgebirgischen Bergbau hautnah erleben – Geschichte atmen. Denn: Alles kommt vom Bergwerk her…! Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Verteilen von symbolischen Küsschen zum Frauentag am 8. März

Frauentags-Tour durchs Erzgebirge

Am Internationalen Frauentag hieß es: HERZLICHEN DANK, liebe Frauen, für alles AUSSERGEWÖHNLICHE, das ihr täglich in Arbeit, Familie und Leben leistet. Den Kofferraum gefüllt mit liebevoll gebastelten Überraschungen (siehe Fotos: Idee Gerd Glöckner/Gestaltung Annett Mrowczynski) fuhren wir am Sonntagvormittag los, um mit unserer Aktion „1000 Küßchen für 1000 Frauen“ einigen der heute arbeitenden Damen – vornehmlich in medizinischen und Pflegeberufen – eine süße Überraschung zu überbringen. Es ging von Annaberg-Buchholz über Zschopau, Olbernhau, Blumenau, Meinersdorf bis nach Stollberg, in Senioren- und Pflegeheime sowie alle 4 Häuser des Erzgebirgsklinikums (Vielen Dank an die Geschäftsführer des EK bzw. der Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge, Marcel Koch und Andreas Haustein für die Zutrittsberechtigung). Die beschenkten Frauen waren überrascht, freuten sich und dankten ihrerseits für die Aufmerksamkeit. Sie letzten übriggebliebenen von tatsächlich 1000 Präsentchen fanden bei Ausflüglerinnen am Geyerschen Teich reißenden Absatz. Strahlender Sonnenschein, strahlende Augen – was will man mehr? Danke sagen, Freude schenken, in überraschte Gesichter schauen. Ein schöner Tag! Mit einem herzlichen GLÜCK AUF! Ulf Lange

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Meine Tour de Commune 2025 – ein Fazit

Die „Tour de Commune“, meine Exkursion in die Rathäuser des Erzgebirgskreises, war das wert- und eindrucksvollste, was ich in meiner Abgeordnetentätigkeit bisher erlebte. (Statistik: 52 Termine mit 49 hauptamtlichen und 5 ehrenamtlichen Bürgermeistern sowie dem Landrat des Erzgebirgskreises) In den Büros der Bürgermeister lernte ich unglaublich interessante Menschen kennen, höchst unterschiedliche Typen, die ihr Amt so individuell ausführen, wie ihre Charaktere verschieden sind. Die einen umgibt eine Aura der Würde und Erfahrung, dass man fast strammstehen möchte. Andere dagegen empfangen einen mit einer kumpelhaften Herzlichkeit, dass man meint, man kennt sie schon seit Kindesbeinen. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unserer Region sind allesamt Top-Leute, die für ihre Kommunen brennen und denen deren Wohl und Gedeihen im wahrsten Sinne am Herzen liegt. Das beruhigt und erzeugt gleichzeitig Zuversicht. Die Gespräche verliefen meist ähnlich. Zuerst ein kurzes „Abtasten“ wie man beim Boxen sagt. Manche waren neugierig, manche skeptisch. Was ist das für einer ist, der das BSW im Erzgebirge vertritt? Und schnell wurde klar: Es ist…ein Erzgebirger. In den meisten Fällen war damit das Eis gebrochen und es entspann sich ein gutes, intensives, tiefgründiges Gespräch, in dessen Verlauf man viele gemeinsame Standpunkte entdeckte. Wir besprachen zunächst viele ortsspezifische Dinge, doch bald kristallisierte sich heraus, dass es grundsätzlich die gleichen „großen“ Probleme sind, die allen Bürgermeistern gleichermaßen und kaum lösbar unter den Nägeln brennen. Die prekäre Lage der kommunalen Haushalte ist immer ein Hauptthema. Sachsens Städten und Gemeinden steht finanziell das Wasser bis zum Hals – und Besserung ist nicht in Sicht. Die Verteilung des Infrastruktursonder“vermögens“ stößt allerorten auf heftigste Kritik. Die explodierenden Kosten für die Kindertageseinrichtungen – und die Weigerung der Staatsregierung, sich angemessen und dynamisch daran zu beteiligen – ein absolutes Reizthema. Straßenbau, Windkraft, marode Schulen und kommunale Gebäude, galoppierende Kostensteigerungen für Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstungen. Natürlich auch Personalmangel in den Verwaltungen, die überbordende Bürokratie oder das Migrationsthema mit all seinen Facetten – kaum ein Ort, an dem diese Dinge spurlos vorübergehen. Aber die kommunalen Verantwortungsträger jammern nicht, sondern versuchen, das Beste aus der verfahrenen Situation zu machen. Sie kritisieren, aber sie bieten auch Lösungsvorschläge an. Nur ein Beispiel: Pauschale Mittelzuweisungen statt bürokratischer Förderpraxis. Warum? Weil die Bürgermeister und Bürgervertretungen am besten wissen, wo in ihrer Stadt, ihrem Dorf der Schuh drückt. Dazu gehört Vertrauen in die Gewählten und deren Arbeit. Doch das sucht man oft vergebens. Einen Satz hörte ich immer wieder: „Schön, dass sich mal jemand aus dem Landtag hier blicken lässt“. Das macht mich nachdenklich. Die Frage, ob ein Land funktioniert oder nicht, wird nicht in Dresden beantwortet, sondern in den Städten und Gemeinden des Freistaates. Nicht von den Politikern, sondern von den Bürgerinnen und Bürgern! Die Schnittstelle zwischen Bevölkerung und Politik ist genau hier: IN DEN RATHÄUSERN der Kommunen. Wer also wissen will, was im Land läuft oder nicht läuft, der muss sich HIERHER begeben. Hier hört er Wahrheiten. Unverblümt, mit deutlichen Worten. Warum die Landespolitik so selten die Chance ergreift, sich vor Ort zu informieren (ich rede nicht von Empfängen und Eröffnungen mit Sekt und Häppchen!), erschließt sich mir nicht. Es ist falsch, wenn die Staatsregierung in Dresden glaubt, die Probleme der „kommunalen Ebene“ zu kennen und deshalb das Ohr nicht mehr an die Masse legen zu müssen. Die Themen, die im Parlament besprochen werden, sind meist so weit weg vom Alltag im Land, dass sich Bevölkerung und kommunale Verwaltungen nicht mehr gehört und nicht mehr verstanden fühlen. Und wenn man das realisiert, weiß man, warum Stimmung und Wahlverhalten in Sachsen so sind, wie sie sind… Die 25 Bürgermeister, mit denen ich in Dresden zur Anhörung der Enquetekommission „Kommunalhaushalte“ weilte, stellten unisono eine Frage: Warum ist von der Regierung niemand anwesend, wenn die Vertreter der Kommunen ihren Sorgen, Nöten, Kritiken und Forderungen Ausdruck verleihen??? Darüber sollte in Staatskanzlei und Ministerien dringend mal nachgedacht werden… Zurück zur Bürgermeisterrunde. Ja, ich war da. Das war für mich wichtig, hilf- und lehrreich. Es ist gut zu wissen, welch geballte Kompetenz, Erfahrung und Kraft in den erzgebirgischen Rathäusern zu finden ist. Aufgrund der Oppositionsrolle meiner Partei ist es schwierig, direkt zu helfen. Mit irgendwelchen Sprüchen und Zusagen halte ich mich tunlichst zurück. Sollte es aber irgendeine noch so kleine Möglichkeit der Unterstützung geben, werde ich sie zu nutzen versuchen. Versprochen. Vielleicht gelingt es uns – gemeinsam und kraftvoll – die Regierenden an deren Pflichten gegenüber den Kommunen zu erinnern und diese einzufordern. Immer und immer wieder! Ich freue mich außerordentlich, Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben, meine Damen und Herren Bürgermeister! Vielen Dank für Ihre Offenheit im Gespräch, vor allem aber für Ihr Engagement, Ihre Ausdauer, Ihren Ehrgeiz und die Tatkraft, mit der Sie Ihre Kommunen führen. Das macht Mut. GLÜCK AUF, Ihr Ulf Lange!

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Ulf Lange ist Pflegekraft für einen Tag im Seniorenzentrum Zschopau

Zschopau, 12.08.2025 Der landwirtschafts- und regionalpolitische Sprecher der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag, Ulf Lange, wird am Montag, den 18. August 2025, ab 9.00 Uhr im Seniorenzentrum Zschopau (Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge gGmbH ) einen Tag lang in der Pflege mitarbeiten. Ziel ist es, den Arbeitsalltag in der stationären Pflege hautnah kennenzulernen, mit den Beschäftigten ins Gespräch zu kommen und herauszufinden, an welchen Stellen er als Landespolitiker unterstützen kann. „Ich habe in den vergangenen Wochen viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in meiner Heimat besucht, eine Sommertour durch die Region gemacht und mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern gesprochen. Jetzt möchte ich nicht nur zuhören, sondern selbst mit anpacken – da, wo unsere Gesellschaft besonders gefordert ist: in der Pflege. Pflegekräfte leisteten Tag für Tag unter hohem Zeitdruck und oft bei knapper Personaldecke unverzichtbare Arbeit. „Diese Leistung verdient nicht nur Respekt in Worten, sondern Unterstützung in Taten und politischem Handeln“, betont Lange. Ort: Seniorenzentrum Zschopau, Rasmussenstraße 8, 09405 ZschopauDatum: Montag, 18.08.2025, Pressegespräche ab 13.00 Uhr

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Bürgerdialog im Erzgebirge

Vor Ort unterwegs – im Dialog mit den Menschen

In den vergangenen Monaten war ich viel unterwegs, um direkt mit den Menschen und Akteurinnen und Akteuren vor Ort ins Gespräch zu kommen. Dabei standen vor allem der ländliche Raum, die Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz, aber auch soziale und wirtschaftliche Themen im Fokus. Mein Ziel ist es, die tatsächlichen Herausforderungen zu verstehen, bevor ich politische Entscheidungen treffe – getreu meinem Motto: „Erst befassen, dann bewerten.“ Meine Sommertour startete in der LEADER-Region Zwönitztal-Greifensteine, wo ich mich mit der Regionalmanagerin Elena Weber und ihrem Kollegen Christian Scheller austauschte. LEADER-Regionen sind zentrale Akteure für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes in Sachsen. Besonders beeindruckt hat mich das breite Serviceangebot: von Fördermittelvergabe über Beratungen bis hin zur Vernetzung der Akteure und Förderung des Tourismus. Das Engagement der Mitarbeiter vor Ort verdient höchsten Respekt, denn viele wichtige Projekte sind ohne LEADER-Förderung undenkbar. Ein weiterer Termin führte mich zum Regionalverband Erzgebirge e.V. des NABU in Chemnitz. Im Gespräch mit der Landesvorsitzenden Dr. Maria Vlaic diskutierten wir umfassend über Naturschutzthemen und gesellschaftliche Herausforderungen. Der Austausch war sehr erkenntnisreich und zeigte, wie wichtig Dialog für eine gemeinsame Zukunftsgestaltung ist. Die Agrar GmbH Reichenbach war Station einer intensiven Betriebsbesichtigung, bei der ich gemeinsam mit hochrangigen Vertretern der Landwirtschaft im Vogtland die technischen Abläufe und innovativen Konzepte des Betriebs kennenlernen durfte. Neben innovativer Streuherstellung und einem durchdachten Energiekonzept standen auch wirtschaftspolitische Herausforderungen wie Bürokratie, Regulierung und Infrastruktur auf der Agenda. Ein offener und ehrlicher Dialog, der mir wertvolle Einblicke verschaffte. Ein weiterer Betrieb, den ich besuchte, war die Sachsenland AG in Chemnitz-Röhrsdorf. Hier zeigte sich einmal mehr, wie dringend Verbesserungen in der Politik nötig sind, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Landwirtschaft und Versorgungssicherheit zu sichern. Die Gespräche mit Vorstand und Stellvertreter waren kurzweilig und zugleich wichtig, um konkrete Probleme und Ideen für Lösungen mitzunehmen. Der ökologische Landbau stand bei einer Feldrundfahrt mit der Gäa e.V. im Fokus. An den Standorten Biohof Müller GbR und Agrargesellschaft Forchheim tauschte ich mich mit Landwirten über ökologische Anbaumethoden und Herausforderungen aus. Der persönliche Kontakt mit engagierten Landwirten hat mir die Bedeutung des Ökolandbaus in Sachsen nochmals deutlich gemacht. Neben landwirtschaftlichen Betrieben gehörte auch der Besuch im Tierheim Schkortitz zu meiner Sommertour. Gemeinsam mit meiner Fraktionskollegin Doreen Voigt packte ich bei praktischen Arbeiten mit an und erhielt einen tiefen Einblick in die Arbeit der Tierheimmitarbeiter, die mit großem Engagement für das Wohl der Tiere sorgen – trotz knapper Ressourcen. Bildung ist ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit. So besuchte ich gemeinsam mit dem bildungspolitischen Sprecher unserer Fraktion Lars Wurzler das Förderzentrum „Erich Kästner“ in Aue, wo wir eine Spende für die Schulhofgestaltung übergaben. Die engagierte Schulleiterin und ihr Team zeigten, wie mit Optimismus und Eigeninitiative Herausforderungen gemeistert werden. Ein besonderes Highlight waren die Öko-Feldtage 2025 auf dem Wassergut Canitz, bei denen ich gemeinsam mit meinen Experten viele innovative Ideen und interessante Gespräche mit Politikern und Verbandsvertretern führen konnte. Wichtige Einblicke gab auch der Besuch bei der Sächsischen Gestütsverwaltung in Moritzburg. Dort erlebte ich die traditionsreiche Arbeit mit Pferden hautnah und war beeindruckt von der Leidenschaft und Fachkompetenz der Mitarbeiter. Gleichzeitig sehe ich kritisch, dass in diese Institution Jahr für Jahr viele Millionen Euro öffentlicher Mittel fließen, gerade in Zeiten knapper Kassen. Es stellt sich die Frage, ob diese hohen Ausgaben in ihrer jetzigen Form angesichts anderer dringender Förderbedarfe im ländlichen Raum und der Landwirtschaft gerechtfertigt sind. Eine sorgfältige Prüfung der Prioritäten bleibt unumgänglich. Politisch spannend war die Übergabe eines Offenen Briefes der Liga der Freien Wohlfahrtspflege im Landtag. Darin forderten die Verbände die Aufhebung der Radikalkürzungen im Sozialbereich und den Abschluss eines haushaltspolitisch tragfähigen Doppelhaushalts. Leider wurde dieser Appell bisher nicht ausreichend umgesetzt, was ernsthafte Konsequenzen für die Kommunen und soziale Einrichtungen bedeutet. In den letzten Wochen gehörte auch das Hoffest auf dem Rößlerhof in Burkhardtsdorf zu meinen Stationen. Hier konnte ich mich mit Landwirten und Regionalpolitikern austauschen, die Herausforderungen der Vermarktung regionaler Produkte erörtern und zugleich das Landleben in seiner ganzen Vielfalt genießen. Tierliebe und ehrenamtliches Engagement erlebte ich beim Besuch des Tierheims „Waldfrieden“ in Stollberg, wo trotz knapper Mittel eine hervorragende Betreuung der Tiere gewährleistet wird. Bei einem Besuch im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch konnte ich die Praxis der landwirtschaftlichen Ausbildung kennenlernen und mich über Herausforderungen in der Nachwuchsförderung informieren. Praxisnahe Ausbildung ist unverzichtbar für die Zukunft des Landwirtschaftsstandorts Sachsen. Auf Einladung meines Fraktionskollegen Jens Hentschel-Thöricht diskutierte ich in Herrnhut-Ruppersdorf mit Anwohnern und Kommunalpolitikern über geplante Windenergieanlagen. Der sachliche Austausch zeigte, wie wichtig das Ernstnehmen von Bedenken vor Ort für eine erfolgreiche Energiewende ist. Einen besonders ungewöhnlichen, aber wichtigen Termin absolvierte ich beim Cannabis Social Club „Schöne Neue Welt“ in Reitzenhain. Dort verschaffte ich mir einen fachlichen Einblick, der mir half, Vorurteile abzubauen und die Thematik differenziert zu betrachten. Auf internationaler Ebene ehrten wir beim Empfang der Russischen Botschaft in Berlin die Opfer des Zweiten Weltkriegs und bekräftigten den Einsatz gegen Geschichtsverfälschung – ein wichtiges Zeichen angesichts politischer Spannungen. Im Bereich Innere Sicherheit informierte ich mich zusammen mit Fraktionskollegen vor Ort bei der Bundespolizei am Grenzübergang Reitzenhain über die Herausforderungen an der sächsisch-tschechischen Grenze. Die dort geleistete Arbeit verdient Anerkennung und Respekt. Zwischendurch besuchte ich auch öffentliche Veranstaltungen wie das Familienfest des DGB in Annaberg, um im persönlichen Gespräch mit Bürgern in Kontakt zu bleiben. Alltag und Vielfalt eines Landtagsabgeordneten spiegelten sich auch in den zahlreichen weiteren Terminen wider: Begegnungen mit Bürgern, Gedenkveranstaltungen, Kulturereignisse und der ständige Austausch mit der eigenen Fraktion und anderen Parteien prägen meinen Arbeitsalltag. Besuche bei Betrieben wie dem Gut Pesterwitz, dem Verkehrsbetrieb Citybahn Chemnitz oder dem Staatsbetrieb Sachsenforst ergänzten mein Bild von Sachsens Wirtschafts- und Kulturlandschaft. Jeder Termin brachte neue Erkenntnisse, die ich in meine politische Arbeit einfließen lasse. Die Termine haben mir eindrucksvoll gezeigt: Sachsen ist voller engagierter Menschen, die ihre Heimat gestalten, Herausforderungen anpacken und dabei oft mehr leisten, als sichtbar ist. Mein Dank gilt allen, die mir Einblicke in ihre Arbeit und ihr Leben ermöglicht haben. Der direkte Austausch vor Ort ist unverzichtbar, um eine Politik zu machen, die wirklich ankommt und wirkt. Ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Termine! Abschließend möchte ich

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