Am 11.04.1945 wurde das Konzentrationslager Buchenwald durch amerikanische Truppen befreit.
81 Jahre später versammelten sich Mitglieder des thüringischen und des sächsischen BSW gemeinsam mit Vertretern der Vereinigung „Deutsch-russische Seelen“ an diesem geschichtsträchtigen Ort, um der tausenden Opfer zu gedenken.
Unser gemeinsames Anliegen ist es, vor Rassismus und Gewaltherrschaft zu warnen und an dessen Folgen, nämlich Krieg und Zerstörung, zu erinnern.
Heute soll unser Land wieder kriegstüchtig gemacht werden, Kriegshysterie und massive Aufrüstung bestimmen die Politik der aktuellen Regierung. Umso wichtiger ist es, ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung zu setzen.
Die Delegationen, denen unter anderem Anke Wirsing, Mitglied des Thüringer Landtages und friedenspolitische Sprecherin der dortigen BSW-Fraktion, Anastasia Wirsing, Bundesvorsitzende des JSW, Ulf Lange, Mitglied der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag, Frank Hartung und Gerd Glöckner vom BSW-Kreisverband Erzgebirge und Jan Riedel, Vereinsvorsitzender der „Deutsch-Russischen Seelen“, angehörten, legten gemeinsam Kränze und Blumen nieder.
Sowohl am weithin sichtbaren Glockenturm auf dem Ettersberg als auch auf dem Appellplatz innerhalb der KZ-Gedenkstätte wurde in kurzen Ansprachen an das Leid der Häftlinge erinnert und die Toten geehrt.
Es war eine würdevolle Veranstaltung, die in besonderer Weise Ehrung, Gedenken und Mahnung vereinte und zudem die gute bundesländerübergreifende Zusammenarbeit des BSW demonstrierte.
GLÜCK AUF! Ulf Lange
